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Bilder SEO für Google

SEO

Für viele Webseiten kann die Google-Bildersuche neben der „normalen“ Google-Suche ein potentieller Traffic-Lieferant sein. In diesem Beitrag möchte ich mich mit der Bilder-Optimierung für Google näher beschäftigen. Themen sind:

Ziel dieses Beitrags ist die Darstellung der Ranking-Faktoren für Bilder inkl. einiger Randinformationen dazu. Auf Bilder-SEO-Themen wie Bilder-Relaunch-Begleitung, worauf bei der Verwendung von Stockfotos aus SEO-Sicht zu achten ist oder auch spezielle Bilder-SEO-Themen gehe ich hier nicht ein.

Definition und Ziel von Bilder SEO

Mit Bilder SEO werden alle Aktivitäten bezeichnet, die dazu führen sollen, Bilder auf die vorderen Positionen bei Suchmaschinen wie Google zu bringen. Ziel dabei ist es Webseiten-Traffic über Bilder zu generieren. Grundsätzlich gibt es 2 Möglichkeiten innerhalb der Google-Suche mit Bildern zu ranken:

  • In der Google-Bildersuche (Tab „Bilder“) oder man ruft direkt https://images.google.de/ auf
  • In der Google-Standardsuche als Universal-Search-Ergebnis (Tab „Alle“)

Bei Letzterem bietet Google Bilder an, wenn erkannt wird, dass ein Interesse an Bildern seitens des Nutzers besteht oder wenn die Suche bzw. der Suchbegriff typisch für Bild-Suchergebnisse ist.

Bildersuche damals und heute

Zeit der iframes
Bis Anfang 2017 wurden Bilder innerhalb der Bildersuche mittels iFrames ausgespielt. Beim Klick auf ein Bild in den Suchergebnissen kam man direkt auf die Webseite, die in einem iFrame eingebunden war. Dadurch konnten Webseiten über die Google-Bildersuche direkt Traffic generieren.

Bildersuche-Update 2017
Anfang 2017 hatte Google dann – zumindest in Deutschland, in anderen Ländern schon früher – die Ausspielung der Bilder in der Suche komplett geändert. Die oben genannten iFrames fielen weg. Beim Klick auf das Thumbnail-Bild wurde der Nutzer nicht mehr direkt auf die Webseite, von wo das Bild stammt, weitergeleitet, sondern es öffnete sich direkt darunter ein größeres Vorschaubild mit schwarzem Hintergrund. Rechts vom Bild kamen zudem 2 Buttons hinzu: Über Einem gelangt man zur Webseite, über dem Anderen kann man das Bild teilen. Obwohl auf der schwarzen Bühne insgesamt 4 Links auf die Webseite zeigten (Bild-Titel, URL, Button und das Bild selbst), mussten Webseitenbetreiber starke Traffic-Rückgänge über die Google-Bildersuche hinnehmen. Viele kritisierten, dann Nutzer dadurch die Originalseite nicht mehr besuchen müssten, um das Bild in voller Größe anzuschauen.

Bildersuche-Update 2018
Auch in 2018 gab Google der Bildersuche einige Updates:

  • Anzahl der angezeigten Thumbnails wurde reduziert. Das heißt auch, dass die Platzierungsmöglichkeiten zur besseren Sichtbarkeit innerhalb der Suche sinken.
  • Bild-Titel und URL werden direkt unter dem Thumbnail angezeigt und nicht erst auf der schwarzen Bühne.
  • Einführung von „Image Credits“ (Verweis auf den Urheber des Bildes). Damit Google hierzu die notwendigen Daten anzeigen kann, sollte die IPTC-Informationen ausgefüllt werden.
  • Anzeigen werden bei transaktionellen Keywords angezeigt.
  • In der mobilen Bildersuche zeigt Google unter dem Bild eine Bild-Beschreibung an (bzw. zieht sich hier Google einfach den Seitentitel der Seite, auf dem das Bild eingebunden ist).
  • Die Position des Bildes auf der Seite wird auch wichtiger. Bilder im sichtbaren Bereich bekommen eine höhere Relevanz als z.B. Bilder im Footer.

Bildersuche-Update 2019
In 2019 kam es zu folgenden Updates:

  • Das Teilen von GIFs direkt aus der Google-Bildersuche heraus ist seit Juni 2019 möglich.
  • Im August kam es zu einem Layout-Update. Ab sofort werden Produktbilder bei Klick auf der rechten Seite dargestellt. Dies stellt sicher, dass man das große Bild mit den Bildern aus den Suchergebnissen besser vergleichen kann. Zusätzlich werden unterhalb von Produktbildern Marke, Preis, Bewertungen und Verfügbarkeit angezeigt, um so das Shopping zu erleichtern.

Bilder-Optimierungsaspekte

Bei Bildern gibt es viele Optimierungsaspekte, die auch unabhängig von SEO vorgenommen werden können. In diesem Abschnitt wollen wir uns diese möglichen Optimierungsaspekte näher anschauen. Im nächsten Abschnitt gehe ich dann auf die aus SEO-Sicht wichtigen Ranking-Faktoren ein.

Grob kann man bei der Bild-Optimierung unterscheiden in:

  • Optimierungen vor dem Upload
  • Optimierungen nach dem Upload

Optimierungen vor dem Upload

Dateiformate
Eine Basis-Entscheidung, die am Anfang gefallen werden muss, ist die Wahl des Dateiformats. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • JPEG: Das Format JPEG – oder auch JPG – sollte für Fotos verwendet werden. Auch für Bilder mit hoher Farbtiefe ist JPEG sehr gut geeignet. Das Farbspektrum enthält ca. 16,8 Millionen Farben. Die Kompression ist jedoch verlustbehaftet und JPEG bietet keine Transparenz.
  • PNG: Bei PNG unterscheidet man zwischen PNG-8, -24 und -32. Die Zahl am Ende sagt aus, wie viel Bit pro Pixel dargestellt werden können. PNG-8 liefert max. 256 Farben, PNG-24 und -32 ca. je 16,8 Millionen Farben. Alle PNG-Arten haben eine verlustfreie Kompression. PNG-8 bietet eine 4-Bit-Transparenz, PNG-24 eine Index-Transparenz und PNG-32 den Alpha-Kanal. Aufgrund der verlustfreien Kompression und der Transparenz-Unterstützung haben PNG-Dateien meist eine höhere Dateigröße als JPEGs. PNG kann also für Logos, Icons und immer dort verwendet werden, wenn man Transparenzen benötigt.
  • GIF: GIF kann für Animationen verwendet werden. Es bietet max. 256 Farben, ist verlustfrei komprimierbar und bietet eine Index-Transparenz.
  • WebP: WebP ist ein von Google entwickeltes Dateiformat für Bilder und bringt gegenüber JPEG, PNG und GIF weniger Dateigröße bei gleichbleibender Qualität. Zudem werden wie bei GIF Animationen unterstützt. Einziger Nachteil ist die – noch nicht weit verbreitete – Browser-Unterstützung.
  • SVG: Dieses Vektorgrafiken-Format erlaubt eine endlose Skalierung. Für Logos, Icons und kleinere Grafiken ist SVG sehr gut geeignet. Zudem ist es besonders gut für Responsive Design einsetzbar. Es bietet eine Alpha-Kanal-Transparenz und eine verlustfreie Kompression.
  • Weitere: Neben den eben genannten Dateiformaten existieren noch weitere – nicht verbreitete – Formate wie JPEG-XR, FLIF oder HEIF. Bevor man sich dazu entschließt solche Formate einzusetzen, sollte man vorher intensiv testen und prüfen, ob sich eine Umstellung zum aktuellen Zeitpunkt lohnt (hinsichtlich Aufwand, Nutzen, etc.).

Aus SEO-Ranking-Sicht ist die Wahl des Dateiformates nicht wichtig. Wenn es eine Rolle spielt, dann eher indirekt aus Sicht des Pagespeeds. Die Wahl des falschen Formats für bestimmte Zwecke könnte bspw. den Pagespeed verlangsamen, da stattdessen ein anderes Format – mit weniger Dateigröße – besser geeignet wäre. In der Bildersuche unterstützt Google aktuell die Formate BMP, GIF, JPEG, PNG, WebP, SVG und Inline-Bilder.

Dateigröße
Die Dateigröße ist aus SEO-Sicht ein wichtiger Faktor, da sie direkt Einfluss auf den Pagespeed hat, der wiederum ein Ranking-Faktor ist. Daher gilt bei der Dateigröße: So klein wie möglich halten bei noch guter Bildqualität.

Pagespeed
Damit Google die Bilder schnell aufrufen, crawlen und indexieren kann, sollte auf den Pagespeed geachtet werden. Was man hierzu alles optimieren kann, habe ich in meinen Beitrag „Bilder und Pagespeed“ festgehalten. Hier sind Aspekte dabei, die vor und nach dem Upload berücksichtigt werden sollten.

Dateiname
Der Dateiname sollte das wichtigste des Bildes beschreiben und im Optimalfall noch Keywords enthalten. Da der Bilddateiname für den Googlebot zur Orientierung wichtig ist, sollte man folgende Dinge dabei beachten:

  • Sprechenden Dateinamen wählen.
  • Keywords unterbringen, jedoch kein Keyword-Stuffing betreiben.
  • 1 bis max. 5 Wörter können es sein (meine persönliche Empfehlung).
  • Als Trennzeichen ein Minus verwenden. Es ist umstritten, ob Google ein Minus bzw. Bindestrich als Trennelement und Unterstriche als Verbindungselement ansieht. Ich empfehle grundsätzlich Bindestriche, da man dies von Domainnamen kennt.
  • Alles in Kleinschreibung, um a) konsistent mit der URL zu bleiben und b) da dies leichter abzutippen ist. Dies ist jedoch kein Muss. Für Google spielt es keine Rolle, wenn man z.B. auch Groß- und Kleinschreibung mischt.
  • Umlaute und Sonderzeichen vermeiden.

Bildgröße
Je mehr ein Nutzer auf dem Bild erkennen kann, desto besser. Dazu eignen sich große Bilder am besten. Aus diesem Grund bevorzugt Google in der Bildersuche große Bilder. Eine Seite des Bildes sollte min. 300 bis 400 Pixel besitzen.

Bildformat
Wenn man sich in der Bildersuche umsieht, dann kann man erkennen, dass Google meist Bilder in den Formaten 4:3 oder 16:9 bevorzugt. Während es aber im Desktop-Bereich aktuell eher Querformate sind, besteht die mobile Bildersuche vermehrt aus Hochformaten.

Bild-URL
Die Verzeichnistiefe spielt für das Ranking kaum eine Rolle. Die Ordner, in denen das Bild liegt, sollten nach Möglichkeit passend benannt werden, damit Google hier die Zusammenhänge versteht. Ein banales Beispiel, um es einfach zu verdeutlichen: Für Google macht es einen Unterschied ob die Datei „bank.jpg“ so abliegt „/sitzen/bank.jpg“ oder so „/geld-und-finanzen/bank.jpg“.

Exif-Daten
Bei Exif-Daten handelt es sich um zusätzliche Angaben in der Bild-Datei. Fotoapparat-Hersteller haben diese Daten zusammen standardisiert. Beispielhafte Daten sind Name des Kamera-Herstellers, Kamera-Modell, Datum und Uhrzeit, GPS-Koordinaten, usw. Diese Daten werden von Google ausgelesen. Vor allem das Tag „ImageDescription“ sollte ausgefüllt werden. Damit sind Titel und eine kurze Beschreibung des Bildes gemeint.

IPTC-Daten
IPTC-Daten (International Press Telecommunications Council) sind dazu gedacht, Copyright-Hinweise zu einem Bild zu hinterlegen. Diese werden von Google ausgelesen und in der mobilen Bildersuche ausgeliefert.

Texte im Bild
Texte im Bild darzustellen, um so Keywords unterzubringen, macht keinen Sinn und führt nicht direkt zu einem besseren Ranking. Wenn Text im Bild platziert werden muss – weil passend – dann ist das ok. Dann kann es sein, dass Google versucht dies zu berücksichtigen.

Meta-Daten
Dieser Punkt widerspricht etwas EXIF-, IPTC- und sonstigen Meta-Daten und betrifft den Punkt Pagespeed. Je mehr Informationen in Meta-Daten abgelegt werden, desto größer wird die Dateigröße. Daher sollte man bei Ausfüllen von Meta-Daten darauf achten, nur notwendige und wichtigen Daten zu befüllen.

Optimierungen nach dem Upload

Crawling und robots.txt
Damit ein Bild von Google überhaupt indexiert und im Anschluss von Nutzern gefunden werden kann, muss der Bot das Bild zunächst crawlen. Grundvoraussetzung ist, dass in der robots.txt keine Bilder vom Crawling ausgeschlossen werden. Hierzu sollte man nach dem User-Agent „Googlebot-Image“ Ausschau halten und prüfen ob eventuell was geblockt wird, was dem Ranking im Weg stehen könnte.

Bilder-Sitemap
Einen Ranking-Boost verschafft eine Bilder-Sitemap nicht. Jedoch erleichtert eine XML-Sitemap die Indexierung von Bildern, die optional eingesetzt werden kann. Wichtig ist, diese auch in der robots.txt zu verlinken und in der Google Search Console einzureichen.

Content und Bild-Umgebung
Für Google spielt es eine wichtige Rolle, was der Content um das Bild herum aussagt. Hier schaut sich der Googlebot vor allem auch die Keyword-Verwendung an, um dem Bild Begriffe zuzuordnen.

Bild-Platzierung
Auch der Ort, wo das Bild auf einer URL liegt, spielt seit dem Bildersuche-Update aus dem Jahr 2018 eine wichtige Rolle. Bilder im Main-Content-Bereich haben eine höhere Relevanz als Bilder im Bereich des Supplementary Content.

Alt-Attribut
Der Alt-Text eines Bildes wird immer dann ausgegeben, wenn das Bild aus technischen Gründen nicht geladen werden kann. Zudem dient das Alt-Attribut als Orientierung für Screenreader. Für Google ist der Inhalt des Alt-Attributs ein wichtiger Ranking-Faktor, der das Fokus-Keyword enthalten und genau beschreiben sollte, was auf dem Bild zu sehen ist. Zudem verwendet Google das Alt-Attribut als Ankertext bei verlinkten Bildern.

Title-Attribut
Der Bild-Titel wird immer dann angezeigt, wenn der Nutzer mit der Maus über das Bild fährt und dort stehen bleibt. Der hinterlegte Text wird dann als Tooltip präsentiert. Hier sollte Text inkl. Keywords platziert werden, die für den Nutzer relevant sind. Denn wenn dort relevante Informationen zu finden sind, dann kann es sein, dass Google dies berücksichtigt (laut John Müller).

Seitentitel
In der organischen Suche ist der Seitentitel sehr wichtig. Für die Bildersuche ebenfalls, da Google hier – zumindest in der mobilen Suchen – den Seitentitel unter dem Bild nochmal anzeigt.

Bildunterschrift
Eine Bildunterschrift wird direkt als Textform unter dem Bild angezeigt. Falls diese zum Einsatz kommt, sollten dort nur relevante Informationen zum Bild stehen. Zudem können hier Keywords untergebracht werden, die dem Bot helfen, das Bild besser zu verstehen.

Mit HTML5 hat man die Möglichkeit mit dem figure-Tag Bilder einzubinden. Mit dem Attribut figcaption kann man dabei einen Beschreibungstext für ein Bild definieren. figcaption wertet Google für die Bildersuche aus. Man muss jedoch beachten, dass man dieses Attribut nicht mit dem Alt-Attribut gleichsetzen kann. Während man mit dem alt-Attribut einen Alternativtext für das Bild definiert, ist figcaption eine Bildunterschrift.

schema.org
Bilder sollten mit einem passenden schema.org-Format ausgezeichnet werden, damit Google die Daten besser versteht.

Mehrfachverwendung
Wenn ein und das selbe Bild mehrfach (physikalisch) verwendet wird, dann ist das für das Bild ein positives Ranking-Signal. Im Gegensatz zu Bildkopien (siehe unterer Punkt) wird hier das Bild einmal hochgeladen und ist unter einer URL erreichbar. Wenn das Bild mit der gleichen URL intern wiederverwendet wird, dann spricht man von Mehrfachverwendung.

Hotlinking
Hotlinking ist ähnlich wie der vorherige Punkt „Mehrfachverwendung“. Statt jedoch das gleiche Bild intern nochmal zu verwenden, wird die Bild-URL auf einer anderen Seite in einem img-, picture-Tag, etc. benutzt, um auf der externen Domain das Bild direkt einzubinden bzw. einzubetten.

Wenn Hotlinking betrieben wird, dann kann es passieren, dass Google aus der Bildersuche nicht direkt auf die Original-Webseite verlinkt, sondern auf die Webseite, die das Bild nur eingebettet hat. Hier kann man bislang noch nicht eindeutig sagen, auf welcher Basis hier Google eine Entscheidung fällt. Es wird davon ausgegangen, dass die Webseite mit dem höheren Trust den Link aus der Bildersuche bekommt.

Bildkopien
Wird das gleiche Bild auf anderen Seiten verwendet, dann ist das für das Ranking positiv. Im Gegensatz zu HTML-Dokumenten, ist Duplicate Content bei Bildern ein gutes Signal, solange die Bildkopien mit ähnlichen Keywords abgespeichert werden. Im Gegensatz zur Mehrfachverwendung (siehe oberer Punkt) wird hier das Bild von einer Seite heruntergeladen, lokal bearbeitet, umbenannt und wieder hochgeladen.

Interne Links
Interne Links auf ein Bild geben dem Bot die Wichtigkeit des Bildes zu verstehen. Aus diesem Grund sollten Bilder intern sinnvoll verlinkt werden.

Externe Links
Verlinkungen von anderen Webseiten helfen – wie bei HTML-Dokumenten – auch dem Bilder-Ranking. Hierzu wird das Bild direkt in einem a-Tag verlinkt. Im Gegensatz zum Hotlinking (siehe oben) wird hier also nicht direkt das Bild auf einer anderen Domain angezeigt bzw. eingebettet, sondern lediglich verlinkt.

SEO Ranking-Faktoren

Wir haben soeben gesehen, dass es viele Optimierungsansätze für Bilder gibt. Die zentrale Frage aus SEO-Sicht ist, welche davon tatsächlich Ranking-Relevanz haben? Müssen alle Aspekte berücksichtigt werden? Dies sind auch Fragen, die sich Webmaster immer wieder stellen. Denn: Bilder zu optimieren kann sehr zeitintensiv sein. Auch als Agentur-SEO kann es manchmal herausfordernd sein, Kunden zu animieren, Bilder selbst zu optimieren. Wenn das Budget fehlt, solche Aufgaben nach extern zu geben, stoßen Kunden schnell an ihre Grenzen bez. Zeitressourcen. Hier muss also priorisiert und fokussiert vorgegangen werden.

Um diese Fragen zu beantworten, orientiere ich mich an Martin Mißfeldt. 3 Faktoren sind hier grob entscheidend:

  • Zunächst Basics einhalten
  • Relevanz der Bilder durch Onpage-Maßnahmen optimieren
  • Popularität der Bilder durch Offpage-Maßnahmen optimieren

Zunächst Basics einhalten
Google muss die Bilder zunächst crawlen, indexieren und anschließend Grundinformationen zum Bild verstehen. Dazu sollte man folgendes sicherstellen:

  1. Crawling: Bilder müssen für den Googlebot zugänglich sein (kein Aussperren in der robots.txt).
  2. Indexierung: Bei großen Webseiten sollte eine Bilder-Sitemap eingesetzt werden, damit Google auch auf jedes Bild kommen kann. Bei kleinen Seiten muss eine Sitemap nicht zwangsmäßig eingebunden werden, da hier der Googlebot auf die einzelnen Bilder in der Regel kommen sollte.
  3. Alt-Text: Die Grundinformationen inkl. Keywords sollten im Alt-Attribut vorkommen, damit Google hier ein Verständnis zum Bild bekommt.

Relevanz der Bilder durch Onpage-Maßnahmen optimieren
Hier geht es hauptsächlich um die Berechnung der Keyword-Relevanz eines Bildes. Wichtig dazu sind:

  • Content und Bild-Umgebung (also umgebender Text des Bildes)
  • Bildunterschrift
  • Dateiname
  • Seitentitel und H1-Überschrift der Seite, auf dem das Bild eingebunden ist
  • Title-Attribut (wenn keine Bildunterschrift vorhanden)
  • Exif-Daten (vor allem ImageDescription)

Popularität der Bilder durch Offpage-Maßnahmen optimieren
Folgende Offpage-Maßnahmen verstärken dann die Positionierung innerhalb der Suchergebnisse:

  • Hotlinking
  • Bildkopien

Auswertung

Die Performance der Bilder kann auf folgende Wege analysiert werden:

Google Analytics
In Google Analytics ist der Referrer leider https://www.google.com, was die Abgrenzung zur normalen Websuche schwierig macht. Zwar wollte Google den Referrer auf https://images.google.com anpassen, hat jedoch verkündet dies nicht machen zu wollen:

UPDATE: After testing and further consideration, we have determined that the best place to measure query and click traffic from Google Images is in the Search Console Performance Report. Accordingly, we will continue to use https://www.google.com (or the appropriate ccTLD) as the referrer URL for all traffic from Google Images, and will not be providing a Google Images specific referrer URL (images.google.com).

Google Search Console
Da die Daten in Google Analytics nur schwer nachzuvollziehen sind, sollte man in die Google Search Console schauen, um sich ein Bild der Bilder-Performance zu machen.

Last modified: 27. September 2019